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Tschechien

Nach der Aufspaltung der Tschechoslowakei in ihre konstituierenden Teile erlangte die Tschechische Republik im Januar 1993 ihre Unabhängigkeit als eigenständiger Staat. Bis zum zweiten Weltkrieg gehörte die Tschechoslowakei zu den zehn am stärksten industrialisierten Staaten der Welt. Außerdem war die Tschechoslowakei das einzige zentraleuropäische Land, das bis 1938 noch eine Demokratie war. Die tschechische Hauptstadt Prag ist über 1000 Jahre alt und hat eine Fülle historischer Gebäude der verschiedensten architektonischen Stilrichtungen zu bieten. Aus diesem Grund ist die Stadt auch bei internationalen Filmschaffenden sehr beliebt. Prag in der Abenddämmerung Die Fertigungsindustrie zählt immer noch zu den wichtigsten wirtschaftlichen Aktivitäten, insbesondere die Automobilindustrie sowie die Werkzeugmaschinen- und Maschinenbauindustrie. Die Eisen- und Stahlindustrie spielt in Mähren – im Osten des Landes – eine große Rolle. Die Landwirtschaft konzentriert sich auf den Anbau von Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen, Gerste und Roggen. Das Relief des Landes ist stark hügelig – 95 % des Landes bestehen aus Hügeln und Bergen. Somit bietet das Land ideale Voraussetzungen für Skifahrer, Mountainbiker und Bergwanderer. In den weitläufigen Waldgebieten leben Wildschweine und Füchse. Die Tschechische Republik stellt nicht nur weltweit bekanntes Bier her, sondern füllt auch Mineralwasser aus über 900 natürlichen Quellen ab. In den südlichen Regionen Mährens und in Teilen Böhmens wird Wein hergestellt. Zu den traditionellen tschechischen Gerichten gehören „knedlík“, eine Art Klöße, die aus Kartoffeln oder Brot hergestellt werden. Zu den bekanntesten tschechischen Persönlichkeiten zählen der Art-nouveau-Künstler Alfons Mucha, die Komponisten Antonin Dvorák und Bedrich Smetana, der Marathonläufer Emil Zátopek sowie die Schriftsteller Franz Kafka und Milan Kundera.